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Warum tut Sex plötzlich weh?



So, es war ein schöner Abend. Und auch wenn mein Mann und ich inzwischen seit über zwanzig Jahren zusammen sind – ja, wir haben immer noch Sex. Aber ohne Umschweife: Es fing plötzlich an, weh zu tun.
Verdammt! Da versucht man sich zu entspannen und stattdessen zwickt, brennt und zieht es. So macht das ehrlich gesagt keinen Spaß.
Mir nicht. Und meinem Mann übrigens auch nicht. Denn wenn ich mich vor Schmerzen verkrampfe, kann auch er den Moment nicht wirklich genießen.
Also machten wir uns auf die Suche nach etwas, das wirklich hilft. Zum Glück sind wir fündig geworden. Welches Produkt uns geholfen hat, verrate ich dir weiter unten im Artikel.
Aber vorher wollte ich vor allem eins wissen:

Warum passiert das plötzlich? Dass das irgendetwas mit den Wechseljahren zu tun haben musste, war mir eigentlich schon vorher klar.
Aber warum ausgerechnet dort? Und warum spricht kaum jemand darüber?


Warum passiert das?

Mit den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel. Das betrifft leider nicht nur Haut, Knochen oder den Stoffwechsel.
Auch die Schleimhaut der Scheide verändert sich. Sie wird dünner, empfindlicher und produziert weniger Feuchtigkeit. Dadurch kann sich die Scheide trocken anfühlen und reagiert empfindlicher auf Berührungen und Reibung. Viele Frauen bemerken zunächst nur ein Trockenheitsgefühl. Andere leiden unter Brennen, Juckreiz oder Schmerzen beim Sex.

Medizinisch spricht man heute vom Genitourinary Syndrome of Menopause (GSM). Hinter diesem sperrigen Begriff verbergen sich genau diese Beschwerden. Das Wichtigste ist aber:

Du bist damit nicht allein.

Etwa jede zweite Frau entwickelt nach den Wechseljahren Beschwerden durch Scheidentrockenheit – trotzdem sprechen nur wenige offen darüber.


Was hilft?

Die gute Nachricht: Du musst diese Beschwerden nicht einfach hinnehmen. Je nach Stärke der Beschwerden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei leichten Beschwerden helfen vielen Frauen hormonfreie Feuchtigkeitsgele oder ein gutes Gleitgel. Sind die Beschwerden stärker ausgeprägt, kann auch eine lokale Östrogentherapie sinnvoll sein. Ob das für dich infrage kommt, solltest du gemeinsam mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt entscheiden. Uns persönlich hat zunächst etwas ganz Einfaches geholfen:
Ein gutes Gleitgel.
Nach einigen Fehlkäufen sind wir schließlich beim pjur WOMAN Gleitgel auf Silikonbasis gelandet.

Seitdem ist Sex für uns wieder deutlich entspannter.

Es hält lange, fühlt sich angenehm an und reduziert die Reibung deutlich. Natürlich behandelt es nicht die Ursache der Scheidentrockenheit – aber es hilft dabei, dass Nähe wieder unbeschwert möglich ist.


Mein Aha-Moment

Ich dachte zuerst, das wäre einfach das Alter.
Oder Stress.
Oder dass ich vielleicht einfach weniger Lust hätte.
Heute weiß ich:
Es waren die Hormone, wieder mal… aber auch, wenn ich schon Hormone nehme scheint das nicht alles ausgleichen zu können.
Aber ich habe verstanden, warum das passiert. Plötzlich hatte das Ganze einen Namen.
Und vor allem gab es Lösungen.


Mein Fazit

Schmerzen beim Sex gehören für viele Frauen zu den Wechseljahren.
Normal bedeutet aber nicht, dass man sie einfach aushalten muss.
Es gibt Hilfe.
Es gibt gute Produkte.
Und es gibt Ärztinnen und Ärzte, die dieses Thema ernst nehmen.
Vor allem wünsche ich mir aber, dass wir endlich offener darüber sprechen.
Denn Scheidentrockenheit ist kein peinliches Geheimnis.

Sie ist eine ganz normale Begleiterscheinung der Wechseljahre.


🌸 Das hat mir geholfen

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Nach einigen Fehlkäufen sind wir schließlich bei diesem Gleitgel gelandet – und seitdem möchten wir es ehrlich gesagt nicht mehr missen.

Mir gefällt besonders, dass es auf Silikonbasis ist und deshalb deutlich länger hält als viele wasserbasierte Produkte. Es fühlt sich angenehm an, reduziert die Reibung spürbar und sorgt dafür, dass man sich wieder auf den schönen Teil der Zweisamkeit konzentrieren kann.

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Häufige Fragen

Ist Scheidentrockenheit in den Wechseljahren normal?

Ja. Sie gehört zu den häufigsten Beschwerden während und nach den Wechseljahren und betrifft etwa jede zweite Frau.

Warum tut Sex plötzlich weh?

Durch den sinkenden Östrogenspiegel wird die Schleimhaut der Scheide dünner und trockener. Dadurch entsteht mehr Reibung, die Schmerzen verursachen kann.

Hilft ein Gleitgel wirklich?

Ja. Ein hochwertiges Gleitgel kann die Beschwerden deutlich lindern und den Geschlechtsverkehr angenehmer machen. Es behandelt allerdings nicht die Ursache.

Muss ich Hormone nehmen?

Nein. Viele Frauen kommen mit hormonfreien Produkten gut zurecht. Welche Behandlung für dich sinnvoll ist, solltest du ärztlich besprechen.

Wann sollte ich zum Frauenarzt?

Wenn die Beschwerden anhalten, stärker werden oder zusätzlich Blutungen, Schmerzen oder andere Veränderungen auftreten.


Das Wichtigste auf einen Blick

  • Scheidentrockenheit gehört zu den häufigsten Beschwerden in den Wechseljahren.
  • Ursache ist meist der sinkende Östrogenspiegel.
  • Schmerzen beim Sex sind häufig, müssen aber nicht einfach hingenommen werden.
  • Ein gutes Gleitgel kann die Beschwerden deutlich lindern.
  • Sprich offen mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt, wenn die Beschwerden deinen Alltag oder deine Beziehung belasten.

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Quellen
  • Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG): S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen
  • Deutsche Menopause Gesellschaft e. V.
  • The Menopause Society (ehemals North American Menopause Society): Informationen zum Genitourinary Syndrome of Menopause (GSM)
  • International Menopause Society (IMS)

Transparenzhinweis

Die Informationen in diesem Artikel ersetzen keine ärztliche Beratung. Ich teile hier meine persönlichen Erfahrungen und ergänze sie durch sorgfältig recherchierte Informationen aus seriösen medizinischen Quellen. Wenn du starke oder anhaltende Beschwerden hast, sprich bitte mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt.

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